save2gether

"save2gether" nennt sich unser Projekt und soll euch dazu anregen, im alltäglichen Leben auf Kleinigkeiten zu achten. Viele Gewohnheiten werden ohne schlechte Absicht zum Energiefresser. Egal, ob ihr bei jedem Verlassen des Zimmers noch einmal checkt, ob das Licht und elektronische Geräte abgedreht sind oder beim Kochen zum passenden Topfdeckel greift: Kleinigkeiten machen den großen Unterschied!

Deswegen werdet ihr zukünftig hier auf der Homepage sowie in unseren Newslettern Tipps und Tricks rund um das Thema "save2gether" finden. Mitmachen und Mitdenken ist erwünscht. Solltest du Tipps für uns haben, dann schick uns doch via Kontaktformular eine Nachricht.

Let’s save2gether!


Die Besonderheit der Klos am Erlachplatz

Wir von home4students versuchen, wenn es möglich ist, Wasser zu sparen. Ein gute Gelegenheit hat uns der Erlachplatz gegeben.

Um Trinkwasser einzusparen wurde am Erlachplatz eine Regenwassernutzungsanlage in Betrieb genommen, mit der der gesammelte Niederschlag aus einer 50.000 Liter Zisterne für die Toilettenspülung, die Waschmaschinen und für die Gartenbewässerung in Form von hygienisch aufbereitetem Regenwasser genutzt wird.

Wie funktioniert das genau?

Das Regenwasser durchläuft Filter, Siebe und eine UV Desinfektionsanlage und kann so, anstelle von Trinkwasser, sinnvoll und Ressourcen-schonend verwendet werden. Hauptverbraucher in unseren Studentenwohnheimen ist die Toilette: Rund 33 Liter sauberes Trinkwasser spült der Durchschnittsverbraucher jeden Tag das WC hinunter. Durch die Zisterne ist es nun Regenwasser...

Zum Wäschewaschen ist unser aufbereitetes Regenwasser ebenfalls gut geeignet: Mit dem weichen Regenwasser für die Waschmaschine spart man Waschmittel & Weichspüler und belastet das Abwasser mit weniger Chemikalien.

Unsere neue Regenwassernutzungsanlage wurde von qualifizierten Installateuren eingebaut, entspricht allen Standards und wird strikt getrennt vom Trinkwasserkreislauf eingesetzt. Wir sagen: das ist doch ein Anfang, oder?



Praktische Tipps zum Ressourcen sparen

... in der Küche

Strom

  • Deckel drauf: Kochen ohne Deckel benötigt 3-mal so viel Energie. Druckkochtöpfe helfen ebenfalls Energie zu sparen.

  • Die Topf-Größe macht`s: Achte darauf, dass der Kochtopf und der Durchmesser des Kochfeldes zusammenpassen. Steht die Herdplatte 1-2 cm über den Topf heraus, wird 20-30% mehr Energie verbraucht. Verwende außerdem bei lang kochenden Speisen Schnellkochtöpfe, diese sparen Energie und Zeit.

  • Weniger Wasser ist mehr: Verwende zum Kochen nur so viel Wasser wie nötig. Zum Kochen von Kartoffeln und Gemüse reichen 300 ml pro kg. Eier mit ganz wenig Wasser kochen, eine fingerdicke Menge Wasser reicht aus. Eier garen Durch den Wasserdampf.

  • Restwärme: Schalte den Herd bereits aus, wenn Du noch nicht ganz mit dem Kochen fertig bist. Kochstellen halten die Temperatur noch 5-10 Minuten nach dem Abschalten. Nach dem Kochen den Herd auf jeden Fall abschalten!

  • Ohne Vorheizen geht`s auch: Heize das Backrohr nur dann vor wenn es unbedingt notwendig ist - Backen ohne Vorheizen spart rund 20% Energie.

  • Nutz den Wasserkocher: Es geht viel schneller als auf der Kochplatte Wasser heiß zu machen und selbst die Mikrowelle verbraucht mehr Energie.

  • Kühlen nur so tief wie nötig: Ein Grad tiefer im Kühlschrank bedeutet ca. 6 % mehr Stromverbrauch.

  • Erst abkühlen: Kühle keine warmen Speisen ein, sondern lass diese erst auf Raumtemperatur abkühlen.

  • Vorausdenken: Hole Tiefgefrorenes rechtzeitig aus der Truhe. So brauchst Du diese nicht in der Mikrowelle auftauen. Oder: Wird das Gefriergut im Kühlschrank aufgetaut kann Energie gespart werden. Die Temperatur des Kühlschrankes kann dadurch niedrig gehalten werden.

  • Tür zu: Die Kühlschranktür nicht länger als nötig öffnen und danach checken ob sie richtig zu ist.

 

Wasser
Pro Person und Tag werden allein in Haushalten ca. 145 l an Trinkwasser verbraucht:

  • Abdrehen: den Wasserhahn nicht unnötig laufen lassen

  • Sag bescheid: Melde dem Heimleiter, wenn ein Wasserhahn tropft oder eine Toilettenspülung rinnt. Ein tropfender Wasserhahn kann bis zu 6 l an Trinkwasser pro Tag unnötig verbrauchen.

  • Stoppel rein: Wasche dein Geschirr soweit möglich nicht unter fließendem Wasser.



... beim Wäsche-Waschen

Wasser & Strom

  • Auf Vorwäsche verzichten: Bei normal verschmutzter Wäsche ist kein Vorwaschgang notwendig. Je länger der Waschgang desto höher der Verbrauch. Einweichen oder Vorbehandlung mit Fleckenlöser sind bei hartnäckigen Flecken die bessere Alternative.

  • Keep Cool: 60°C für weiße Wäsche und 30-40°C für bunte Wäsche - das senkt den Energieverbrauch und schont die Kleidung.

  • Sparprogramm: Nutze die Sparprogramme wenn vorhanden, das bringt eine Stromeinsparung bis zu 40%.

  • Wäschetrockner: Schau mal in das Flusensieb des Wäschetrockners. Wenn dieses verstopft ist verbraucht der Trockner 15-30% mehr Energie.

  • Volle Ladung: Nutz die Füllmenge der Waschmaschine und des Trockners voll aus.

  • Schleudern: Je besser die Wäsche vorgeschleudert wird, desto kürzer das Trocknen – d.h. weniger Stromverbrauch im Trockner.

  • Gleich und Gleich im Wäschetrockner: Sortiere die Wäsche nach Material und Dicke - ungleiche Wäschestücke trocknen unterschiedlich schnell und damit dauert es insgesamt länger was wiederum mehr Strom braucht.

  • Trocknungsgrad: Wähle wenn möglich den geeigneten Trocknungsgrad - das Übertrocknen der Wäsche schadet den Textilien und kostet unnötig Strom.

 

 

... im Zimmer

Strom

  • Licht aus: Schalte das Licht aus wenn Du das Zimmer verlässt.

  • Stand-by ist nicht AUS: Schalte alle Elektrogeräte (Fernseher, DVD/VHS-Player, Stereoanlage/Radio, Computer) komplett aus oder stecke sie aus, falls das nicht möglich ist. Der stand-by Betrieb von Elektrogeräten verbraucht unnötig Energie. Übrigens: alles, was an einer Steckdose hängt braucht Strom – auch Handy-Ladegeräte oder ähnliches!

  • Schalter dazwischen: Lassen sich Geräte nicht vollständig abdrehen, ist eine Steckdosenleiste mit Schalter sehr praktisch. Dadurch kannst Du mit einem Griff alle Geräte ganz ausschalten und Du schonst die Steckdose.

  • Energiespar-Funktionen beim Computer: Diese Stromsparfunktionen schalten nach einer bestimmten eingestellten Zeit den Monitor, die Festplatten, oder sonstige Hardware im Rechner aus. Dieses kann bis zu 90% an Energie einsparen.



Wärmeenergie

  • Kurz und kräftig lüften: Zum Lüften Fenster weit öffnen und wo möglich währenddessen Heizung abschalten. Die Luft wird getauscht, die Wände bleiben warm. Lüfte 3-4 Mal täglich, ca. 5 min, mit ganz geöffnetem Fenster. Durch ein gekipptes Fenster geht mehr Wärme hinaus, als frische Luft hereinkommt.

  • Fenster zu: Schließ die Fenster wenn Du das Zimmer verlässt oder am Gang ein Fenster offen steht.


Wasser
Pro Person und Tag werden allein in den Haushalten ca. 145 l an Trinkwasser verbraucht:

  • Abdrehen: Beim Zähneputzen, Rasieren oder duschen den Wasserhahn nicht unnötig laufen lassen.

  • Spülstopp: Verwende die Spartaste bzw. Stoptaste an der Toilette wenn vorhanden um nur kurz zu spülen.

  • Sag bescheid: Melde dem Heimleiter, wenn ein Wasserhahn tropft oder eine Toilettenspülung rinnt. Ein tropfender Wasserhahn kann bis zu 6 l an Trinkwasser pro Tag unnötig verbrauchen.

... beim Einkaufen

Einkaufen

  • Verpackungen und Plastiksackerl meiden - zum Einkaufen lieber einen Rucksack oder eine Stofftasche mitnehmen. Manche Verpackungen lassen sich auch wiederverwenden um andere Dinge einzupacken, damit kann Müll und Energie gespart werden.

  • Bibliothek statt Buchhandel - müssen wir wirklich jedes gelesene Buch besitzen? Ein Bibliotheksausweis ist auf jeden Fall eine gute Investition, damit lässt sich Geld und Platz sparen. Für alle die trotzdem gerne Bücher sammeln lohnt sich der Besuch von Flohmärkten und Antiquariaten. Auch online Tauschbörsen sind eine gute Gelegenheit, um an neuen Lesestoff zu kommen und ausgelesene Bücher wieder zu Geld zu machen.

  • Regionales- statt Importbier für die nächste Wohnheimparty einkaufen - generell spart der Einkauf von regionalen Produkten lange Transportrouten und damit wertvolle Energie. Prost!

  • Saisonale Produkte kaufen - damit lässt sich nicht zur CO2 einsparen, das für den langen Transport aus wärmeren Gegenden draufgeht, auch das Preis-Leistungs-Verhältnis bei saisonalem Obst und Gemüse ist top! Und mal ehrlich, müssen Erdbeeren im Winter wirklich sein?

  • Leitungswasser statt Plastikflaschen - Produktion, Abfüllung und Transport von Mineralwasser erzeugen bis zu 30kg CO2 pro Jahr und Kopf.

... unterwegs

Mobilität

  • Gerade für Studierende ist ein eigenes Auto oft nicht leistbar, unabhängig davon sollte bei der Enscheidung für oder gegen den Autokauf auch der Umweltfaktor bedacht werden - nachhaltige Alternativen sind Car-Sharing und Fahrgemeinschaften. Wenn es unbedingt ein eigener fahrbarer Untersatz sein muss lohnt es sich über den Kauf eines Hybrid- oder Elektroautos nachzudenken.

  • Umsatteln, gerade in der Stadt stellt das Fahrrad eine schnelle, saubere Möglichkeit dar von A nach B zu kommen, nebenbei tut man etwas für die eigene Gesundheit. Ein Radweg kann fünf Mal so viele Menschen transportieren wie eine Autospur.

  • Öffentliche Verkehrsmittel nutzen, für Studierende gibt es in der Regel günstigere Tarife. Für weite Strecken stellt das gut ausgebaute Zugnetz eine umweltfreundlichere Alternative zum Auto dar. Auch kürzere Flugreisen sollten, wenn zeitlich möglich, durch nachhaltige Bahn- oder Schiffreisen ersetzt werden. Das Flugzeug belastet die Umwelt von allen Verkehrsmitteln am meisten.

  • Oder, einfach öfter mal zu Fuß gehen und die Stadt - ganz gemütlich - neu entdecken!

 

 

"Nachhaltigkeit" ist wohl das Schlagwort der letzten Jahre wenn es um Energie sparen und Ressourcenschonung geht.

 

Wir können das Wort eigentlich gar nicht mehr hören. Ignorieren können wir die Auswirkungen auf unsere Umwelt jedoch auch nicht und haben uns etwas ausgedacht:

 

Wir möchten gerne mit euch gemeinsam die Verbräuche von Energie, Wasser, Müll etc. in unseren Studierendenheimen minimieren.