Die Home4students Lerntippsammlung

Prüfungen, Hausarbeiten, Präsentationen – das Studium kann manchmal ganz schön fordernd sein. Umso wichtiger ist es, gute Lerntipps und Lernstrategien parat zu haben, die den Kopf frei machen und die Motivation hochhalten. Egal, ob du ein neues Studium begonnen hast und noch nicht so recht weißt, wie du dich am besten auf die Prüfung vorbereiten sollst oder bereits ambitioniert im Studium bist und dir einfach ein paar Lerntipps holen möchtest – we got you! Hier kommt unsere Home4students Lerntippsammlung für Student*innen.

1. Finde deinen Lernrhythmus

Das Wichtigste zuerst: Jede*r von uns hat einen eigenen Biorhythmus – und genau den solltest du beim Lernen nutzen. Während manche schon frühmorgens topfit sind und bereits am Frühstückstisch die schwierigsten Gleichungen lösen können, laufen andere erst am Abend zur Höchstform auf. Also lerne dann, wenn du wirklich produktiv bist, statt gegen einen eigenen Rhythmus zu arbeiten. Denn dann helfen selbst die besten Lerntipps wenig.

Tipp: Beobachte eine Woche lang, zu welchen Zeiten du dich am besten konzentrieren kannst, und plane deine Lernblöcke danach. So lernst du effizienter – und hast mehr Freizeit im Studium! Du kannst auch einen Test machen, um herauszufinden, welcher Chromotypie du bist – also zu welcher Tageszeit du am fittest bist. Hier geht’s zum Test des Leibnitz-Instituts.

2. Finde heraus, welcher Lerntyp du bist

Nicht jeder Lerntipp und jede Lernstrategie funktionieren für jede Person gleich gut – umso wichtiger, deinen eigenen Lerntyp zu kennen. Lernst du besser durch Lesen, Zuhören, Schreiben oder im Austausch mit anderen? Oft bist du eine Mischung aus mehreren Typen. Visuelle Lerntypen profitieren von Mindmaps oder farblichen Markierungen, auditive vom lauten Wiederholen oder Podcasts. Kommunikative lernen am besten in Gruppen, während motorische Bewegung brauchen. Wenn du deine Stärken kennst, kannst du deine Lernstrategien gezielt darauf abstimmen und deutlich effektiver lernen.

3. Bereite den Lernstoff nach den Vorlesungen/Übungen zu Hause nach

Einer der wichtigsten Lerntipps für Studenten bzw. Studentinnen ist gleichzeitig einer der naheliegendste: kontinuierlich lernen. Auch wenn es verlockend ist, alles bis kurz vor der Prüfung aufzuschieben – langfristig sorgt das nur für Stress im Studium. Wenn du den Stoff nach Vorlesungen oder Übungen noch einmal durchgehst, bleibt er besser hängen und du baust dir Schritt für Schritt ein solides Verständnis auf. So musst du kurz vor der Prüfung nicht mehr alles neu lernen, sondern kannst dich aufs Wiederholen konzentrieren. Das spart Energie, Nerven und du hast mehr Zeit für andere wichtige Dinge. Spätestens vor der finalen Prüfung wirst du dich freuen, dass du schon einen großen Teil vorgelernt hast.

Studentin schreibt in ihren Lernplan auf Post-it

4. Nutze Lern- und Gemeinschaftsräume

Unser nächster Lerntipp für Student*innen: einfach die Location wechseln. Abwechslung kann echte Wunder wirken. Viele unserer Home4students Heime haben Gemeinschaftsräume oder Lernräume, in die du dich mit deinem Laptop und Unterlagen zurückziehen kannst. Dort lernst du konzentriert – oder du organisiert eine kleine Study-Session mit Mitbewohner*innen. Für noch mehr „Lernflair“ und Abwechslung kannst du dich aber auch in Universitätsbibliotheken, Büchereien oder Lerncafés begeben.

5. Lernmethoden kombinieren

Karteikarten schreiben, Zusammenfassungen tippen, Stoff laut erklären oder Mindmaps malen – jeder lernt anders. Oft ist ein Mix aus verschiedenen Lernmethoden im Studium am effektivsten. Und wenn du deinen Stoff jemand anderem, z.B. deinem/deiner Mitbewohner*in, erklärst, merkst du schnell, wo du noch Lücken hast. Falls das keine Option ist, kann es hilfreich sein Sprachaufnahmen von sich selbst zu machen und immer wieder abzuhören.

6. Pausen einplanen

So wichtig das Lernen auch ist – ohne Pausen geht es nicht. Dein Gehirn braucht regelmäßige Erholungsphasen, um Informationen zu verarbeiten. Denke also unbedingt daran, regelmäßige kurze Pausen einzuplanen, wen du deinen Lernplan erstellst. Ein kleiner Spaziergang rund ums Heim oder ein Kaffee in der Gemeinschaftsküche kann bereits eine erholsame Abwechslung sein und dir helfen, den Kopf wieder freizubekommen. Danach fällt dir das Weiterlernen gleich viel leichter.

7. Hol dir Insiderwissen

Dieser Tipp kann dir sehr viel bringen! Denn jede*r Leiter*in legt Wert auf andere Dinge bei den Prüfungen. Manche möchten, dass du einen Überblick über den Stoff hast, manche lieben es, Details abzufragen und wieder andere lieben es, die Theorien in Praxisbeispiele zu verwandeln. Auch Online-Gruppen oder Foren können dir helfen, an Zusammenfassungen oder alte Prüfungsfragen zu kommen. In unserem Beitrag Apps für dein Studium, stellen wir dir eine gute App dafür vor. Nutze diese Ressourcen – sie sind ein echter Gamechanger in deiner Lerntippsammlung.

8. Verknüpfe Theorie mit Praxis

Gerade bei komplexen Themen ist ein guter Lerntipp für Student*innen: theoretische Inhalte mit praktischen Beispielen zu verknüpfen. Wenn du dir zu einer Theorie ein konkretes Beispiel aus dem Alltag überlegst, kannst du sie leichter verstehen und besser behalten. Das ist besonders in Prüfungen hilfreich, in denen es um Anwendung und Verständnis geht. Frag auch aktiv nach Beispielen, beispielsweise bei deinen Lehrenden, oder suche selbst danach. So wird trockener Stoff direkt verständlicher und greifbarer – und du kannst ihn dir langfristig besser merken. Dieser Lerntipp gehört zu den effektivsten Lernstrategien überhaupt.

9. Sei gut vorbereitet und glaube an dich

Nervös zu sein ist völlig normal in der Zeit vor und während der Prüfung. Um Prüfungsangst zu bewältigen und Nervosität zu senken, hilft vor allem eines: Vorbereitung. Wenn du dich gut strukturiert auf die Prüfung vorbereitest und den Stoff wirklich verstehst, sinkt die Nervosität ganz von selbst. Dann gibt es nämlich keinen Grund zum Durchfallen, der auf deine Lernleistung zurückzuführen ist.

10. Hol dir Insiderwissen

Last but not least: Belohnung. Nach einer intensiven Lernsitzung hast du sie dir wirklich verdient – sei es ein gemeinsamer Kochabend in der Wohnküche, ein Serienabend oder ein Ausflug mit Heimkolleg*innen. Wenn du dir schon während der Lernphase überlegst, mit was du dich nach getaner Arbeit belohnen kannst, hast du was, worauf du dich freuen kannst. Kleine Belohnungen halten die Motivation hoch. Das ist zwar per se kein „Lerntipp“, hilft aber enorm dabei, Lernstrategien langfristig durchzuziehen.

Zwei junge Frauen lachen gemeinsam in einem Park

Wohnen bei Home4students: Dein neues Zuhause

Zum neuen Studentenleben gehört natürlich auch ein neues Zuhause. Bei Home4students bieten wir Heime in Wien, Graz, Innsbruck, Salzburg und Klagenfurt an. Unsere Wohnheime sind unterschiedlich ausgestattet, einige verfügen über einen Fitnessraum, Lernraum, Gemeinschaftsküchen und vieles mehr. Außerdem sind unsere Standorte nahe zu Universitäten gelegen und haben eine öffentliche Verkehrsanbindung in der Nähe.

Um dir einen Platz in dem Heim deiner Wahl zu sichern, kannst du dich ganz einfach und kostenlos bei uns anmelden. Unser Tipp: Melde dich so früh es geht an! Wir empfehlen mindestens 6-12 Monate vor dem gewünschten Einzugsdatum. Hier geht's zur Anmeldung.


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